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Inverview Cristallina
Isidor Lauber (links) und Fredy Hofer von Emmi Bern/Ostermundigen
Ja, wir werden die Cristallina-Joghurts von Suhr ab Mitte April in Bern und diejenigen von Emmen anfang April in Ostermundigen produzieren. Warum wurde der Becherdurchmesser von bisher 73 mm geändert? Im Mai 2004 tranferierten wir die Joghurtproduktion von Basel nach Bern. Die Duo-Becher in Basel hatten einen 73 mm-Durchmesser und fanden dadurch zu wenig Platz im 20-er-Gebinde. In Bern gab es bereits Maschinen mit 70 mm-Durchmesser. Dadurch hatte man die Möglichkeit, Mehrfachpackungen abzufüllen, die dann auch optimal ins Gebinde passen. Die neuen Joghurt- und Caffè-Latte-Maschinen haben alle den gleichen Durchmesser mit dem weiteren Vorteil, dass wir Stülpdeckel applizieren können und trotzdem noch gebindekonform sind. Erzielen Sie mit dem neuen Durchmesser eine höhere Effizienz? Der Durchmesser des Bechers hat keinen Einfluss auf die Effizienz. Wichtig aber ist, dass die Becherkonstruktion optimal ist: gleichmässig rund, genügend Kopfraum und die Siegelfläche muss entsprechend gross sein. Wie hoch ist die Leistung bei der Abfüllung? Bei gerührten Joghurts können 35’000 Einheiten abgefüllt werden, bei Stichfesten 30’000 Becher pro Stunde. Warum fiel die Wahl des Becherlieferanten auf SwissPrimePack AG? SwissPrimePack AG bietet Hand für eine schnelle Projektabwicklung und investiert die nötige Zeit, um Innovationen entwickeln zu können. Ausschlaggebend war auch der Mix aus Preis, Qualität und Liefertermin. Sowohl aus Sicht von Einkauf wie aus Sicht der Produktion waren wir zufrieden. Wie wichtig war Ihnen die Zusammenarbeit mit unserer Entwicklungsabteilung? Damit die Becher auf einer Abfüllanlage auch optimal laufen, ist der Aufbau eines Bechers enorm wichtig. Als ideal erweist sich, wenn man dem Becherlieferanten ein Zellenbrett der Abfüllmaschine zur Verfügung stellen kann. Die Zusammenarbeit der Teams zwischen Lieferant und Kunde entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Wir sind mit unseren neuen Bechern sehr zufrieden. Wie entstand die Idee des fotorealistischen Druckes? Die Idee war eigentlich schon lange vorhanden. Da aber die Qualität bei einem direkt bedruckten Becher bis anhin nicht optimal war, sind Illustrationen fast eine Vorgabe. Durch die intensive Entwicklung und Forschung für eine verbesserte Druckqualität ist SwissPrimePack AG nun in der Lage, fotorealistische Designs ohne Mühe zu drucken. Diesen Vorteil wollten wir natürlich ausnutzen. Es wurden 18 Sorten innerhalb kurzer Zeit angedruckt und bis auf zwei Sujets erfolgte die Freigabe dank der neuen Technologie unverändert. Sind Sie mit der Druckqualität zufrieden? Durch die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung zwischen SwissPrimePack AG und Emmi kann jetzt einen optimaler Direktdruck mit fotorealistischen Bildern gewährleistet werden. Wir sind mit den neusten Resultaten sehr zufrieden. Welche Veränderungen in der Entwicklung von Verpackungen erwarten Sie in den nächsten Jahren? Damit man sich im heutigen Markt durchsetzten kann, ist die Differenzierung zur Konkurrenz das A und O. Innovationen sind deshalb wichtiger denn je! Klar liegt die Grundidee eines Produktes beim Produzenten für Verpackungen sind wir aber auf Experten angewiesen. Der Verpackungslieferant ist hier gefordert, kreative Ideen zu finden. Vielen Dank für das Interview Zusammenfassung Emmi Website |
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